Immobilienmarkt leergekauft?

In letzter Zeit häufen sich Presse- und Unternehmensmeldungen über einen regelrechten Ausverkauf am Immobilienmarkt. Dem Leser vermittelt sich der Eindruck, dass – ausgelöst durch die Finanzkrise – immer mehr Bürger ihr Geld in Immobilien investieren.


Mit der Folge, dass in manchen Regionen das Angebot knapp (und teuer) wird. Woher haben die Medien diese Informationen? Eigene Recherchen oder nur Nachbeten vorhandener Schlagzeilen?

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ImmobilienMarketing 2.0

Unter Experten gilt es mittlerweile als ausgemacht, dass erfolgreiches Immobilienmarketing heutzutage alle Möglichkeiten des Web 2.0 nutzt. Also soziale Netzwerke, Blogs, Videos, Foren etc.  Aber: Es gibt sie. Die anderen Wege, die zum Erfolg führen.


Hätte uns jemand davon erzählt, wir hätten es nicht geglaubt. Wie kann sich ein Unternehmen scheinbar gegen jede Marketingregel erfolgreich in einem schwierigen Markt behaupten? Mehr >

Inflationsangst beflügelt Immobilienbranche

Steigende Nachfrage nach wertigen Wohnimmobilien verzeichnen derzeit viele Makler und Bauträger. Schon seit Frühjahr 2009 zeichnet sich dieser Trend ab. In der Folge konnten erfolgreiche Bauträger das beste Jahr ihrer Firmengeschichte vermelden.


Der Branche tut dieser Aufschwung richtig gut, war sie doch seit ca. 10 Jahren immer weiter am Schrumpfen. Gerade der Wegfall von Eigenheimzulage und anderer Förderungen beutelten den Wohnungsbau zunehmend.

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Die Krise ist noch nicht vorbei!

Alle Welt weiß, dass die Immobilienkrise in den USA die globalen Turbulenzen an den Finanzmärkten ausgelöst hat. Mittlerweile mehren sich auch in Deutschland die Zeichen für einen Aufschwung. Auch aus Amerika sind die Hiobsbotschaften seltener geworden.

Doch die Krise ist noch lange nicht vorbei. Denn: Wieder stehen viele amerikanische Hausbesitzer vor dem finanziellen Ruin. Ein milliardenschweres Hilfsprogramm der US-Notenbank für faule Hypotheken ist Ende März ausgelaufen. Steigende Zinsen bedrohen über 3 Millionen US-Hausbesitzer mit möglicher Zwangsversteigerung.

Dies hat auch die Regierung erkannt und setzt auf ein neues Instrument: “Short Sales” (Schneller Verkauf) erlaubt den Hausbesitzern ihre Immobilie schnell und günstig zu verkaufen. Auch unter dem Wert der noch geschuldeten Hypothek.

Folge: Der Immobilienbesitzer kommt mit einem blauen Auge von seinen Schulden, die Banken verlieren weniger als bei einer Zwangsvollstreckung und der Markt gerät nicht ins trudeln. Gefördert wird das ganze durch staatliche Prämien.

Bleibt zu hoffen, dass die Maßnahmen greifen. Doch schon steht die nächste Bedrohung ins Haus. Nämlich Milliardenverluste durch hochspekulative Investitionen in Gewerbeimmobilien.

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