Beschreibung

Die Krise ist noch nicht vorbei!

Freitag, 16. April 2010

Alle Welt weiß, dass die Immobilienkrise in den USA die globalen Turbulenzen an den Finanzmärkten ausgelöst hat. Mittlerweile mehren sich auch in Deutschland die Zeichen für einen Aufschwung. Auch aus Amerika sind die Hiobsbotschaften seltener geworden.

Doch die Krise ist noch lange nicht vorbei. Denn: Wieder stehen viele amerikanische Hausbesitzer vor dem finanziellen Ruin. Ein milliardenschweres Hilfsprogramm der US-Notenbank für faule Hypotheken ist Ende März ausgelaufen. Steigende Zinsen bedrohen über 3 Millionen US-Hausbesitzer mit möglicher Zwangsversteigerung.

Dies hat auch die Regierung erkannt und setzt auf ein neues Instrument: “Short Sales” (Schneller Verkauf) erlaubt den Hausbesitzern ihre Immobilie schnell und günstig zu verkaufen. Auch unter dem Wert der noch geschuldeten Hypothek.

Folge: Der Immobilienbesitzer kommt mit einem blauen Auge von seinen Schulden, die Banken verlieren weniger als bei einer Zwangsvollstreckung und der Markt gerät nicht ins trudeln. Gefördert wird das ganze durch staatliche Prämien.

Bleibt zu hoffen, dass die Maßnahmen greifen. Doch schon steht die nächste Bedrohung ins Haus. Nämlich Milliardenverluste durch hochspekulative Investitionen in Gewerbeimmobilien.

Einen interessanten Beitrag zum Thema finden Sie in Video.